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Deutsche Sprache - eine Ruine?
Dienstag, 21. Februar 2012, 23:12
Ich mag die deutsche Sprache deswegen studiere ich sie ja auch, aber diese Liebe geht sogar ein Stück weiter.
Ich lese annähernd alles (Ich hab nicht genug Zeit für alles - Verdammt!-) und lerne schöne Sachen auswendig. Ich rede meist geschwollen und ich verstehe leider den Hintergedanken eines parataktischen Satzbaues nicht.
So muss man aber nicht glauben, dass ich meine Art zu Sprechen als die einzig Wahre ansehe. Oh nein, wo kämen wir denn dahin, wenn alle Welt so sprechen würde wie ich. Das wäre ganz fürchterbar.
So bin ich nicht wirklich der Meinung des Bastian Sick, das der Genitiv vom Dativ mit Unterstützung der deutsprachigen Menschen kaltblütig und hinterrücks nieder gestochen wird.
Dabei will ich aber nicht sagen, das der Genitiv überflüssig ist, aber er ist alt genug um auf sich selbst aufzupassen.
Des Weiteren gibt es einige Punkte die mir an der Theorie des Sprachverfalls nicht wirklich passen.
1) Dabei geht man immer davon aus, dass die Sprache die sich in der Gegenwart befindet immer das Nonplusultra ist. Also die Gegenwartssprache ist der King des Kindergarten ist. Aber wie wir schon im Kindergarten gelernt haben, es gibt immer jemand der älter, größer und stärker ist.
In diesem Fall ist das unsere Gegenwartssprache nur eine Entwicklung einer älteren Sprache. Und damit in dieser Theorie eigentlich auch nur eine schlechte Form. (Das funktioniert irgendwie nicht mehr...)
2) Wenn man sich als Sprachverfallsbefürworter in diesem Moment aber dann auf die Anglizismen beziehen möchte, die unsere Sprache durchwachsen, muss ich auch da wieder für eine Enttäuschung sorgen. Weil die englische Sprache nicht die Einzige ist die sich im Laufe der Entwicklung der deutschen Sprache ihre Einflüsse gelten macht. Es gab im Frühmittelalter die Idee, das Latein im eigentlichen Sinne doch eine viel schönere Sprache sei als das Deutsche und so gewöhnte man sich an, das alle wichtigen Dinge nur noch auf Latein zu erledigen waren: Messen, Verträge, usw.
Später besannte man sich dann doch wieder aufs deutsche, aber als dann die Franzosen durch einen Sonnenkönig auf sich aufmerksam machten, wurde Französisch flucks zur Modesprache am Hof. Allein diese beiden Beispiele zeigen, in welchem Maß andere Sprachen schon im Lauf der Geschichte Einfluss auf unsere deutsche Sprache hatten. Das nun das Englisch noch hinzukommt, ist nur das gute Recht, da die Angeln und Sachsen, auch massiven Einfluss auf das Englische genommen haben.
(Aber dazu wann anders mehr)
Ich hoffe ich konnte ein bisschen eure Neugier zu diesem Thema wecken, denn eigentlich ist unsere Sprache mehr als nur ein Kommunikationsmittel. Sie ist uns eigentlich sehr ähmlich, denn sie verändert sich mit den Menschen die sie trifft, aber sie stirbt nicht, sie wird älter, so wie wir.
Ich lese annähernd alles (Ich hab nicht genug Zeit für alles - Verdammt!-) und lerne schöne Sachen auswendig. Ich rede meist geschwollen und ich verstehe leider den Hintergedanken eines parataktischen Satzbaues nicht.
So muss man aber nicht glauben, dass ich meine Art zu Sprechen als die einzig Wahre ansehe. Oh nein, wo kämen wir denn dahin, wenn alle Welt so sprechen würde wie ich. Das wäre ganz fürchterbar.
So bin ich nicht wirklich der Meinung des Bastian Sick, das der Genitiv vom Dativ mit Unterstützung der deutsprachigen Menschen kaltblütig und hinterrücks nieder gestochen wird.
Dabei will ich aber nicht sagen, das der Genitiv überflüssig ist, aber er ist alt genug um auf sich selbst aufzupassen.
Des Weiteren gibt es einige Punkte die mir an der Theorie des Sprachverfalls nicht wirklich passen.
1) Dabei geht man immer davon aus, dass die Sprache die sich in der Gegenwart befindet immer das Nonplusultra ist. Also die Gegenwartssprache ist der King des Kindergarten ist. Aber wie wir schon im Kindergarten gelernt haben, es gibt immer jemand der älter, größer und stärker ist.
In diesem Fall ist das unsere Gegenwartssprache nur eine Entwicklung einer älteren Sprache. Und damit in dieser Theorie eigentlich auch nur eine schlechte Form. (Das funktioniert irgendwie nicht mehr...)
2) Wenn man sich als Sprachverfallsbefürworter in diesem Moment aber dann auf die Anglizismen beziehen möchte, die unsere Sprache durchwachsen, muss ich auch da wieder für eine Enttäuschung sorgen. Weil die englische Sprache nicht die Einzige ist die sich im Laufe der Entwicklung der deutschen Sprache ihre Einflüsse gelten macht. Es gab im Frühmittelalter die Idee, das Latein im eigentlichen Sinne doch eine viel schönere Sprache sei als das Deutsche und so gewöhnte man sich an, das alle wichtigen Dinge nur noch auf Latein zu erledigen waren: Messen, Verträge, usw.
Später besannte man sich dann doch wieder aufs deutsche, aber als dann die Franzosen durch einen Sonnenkönig auf sich aufmerksam machten, wurde Französisch flucks zur Modesprache am Hof. Allein diese beiden Beispiele zeigen, in welchem Maß andere Sprachen schon im Lauf der Geschichte Einfluss auf unsere deutsche Sprache hatten. Das nun das Englisch noch hinzukommt, ist nur das gute Recht, da die Angeln und Sachsen, auch massiven Einfluss auf das Englische genommen haben.
(Aber dazu wann anders mehr)
Ich hoffe ich konnte ein bisschen eure Neugier zu diesem Thema wecken, denn eigentlich ist unsere Sprache mehr als nur ein Kommunikationsmittel. Sie ist uns eigentlich sehr ähmlich, denn sie verändert sich mit den Menschen die sie trifft, aber sie stirbt nicht, sie wird älter, so wie wir.
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Neuanfang
Dienstag, 21. Februar 2012, 22:32
Ich bin der Meinung, dass es möglich sein sollte in jeder Situation inne zu halten und sich einen neuen Standpunkt für ein Problem zu suchen. Eine Art Blickwinkel-Neustart.
Ich denke, dass ich damit jetzt wieder Zeit ist, zu reflektieren.
Der Grund ist ganz einfach: Es klappt was nicht. In diesem Fall mit dem was ich hier gerade tue, das Schreiben. Ich denke nicht, dass ich eine generelle Schreibblockade habe, weil das doch sehr dramatisch klingt. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht über was ich schreiben sollte.
Es gibt viele Dinge über die ich rede, die mich faszienieren, aber das ist entweder zu privat (und ich bin noch nicht bereit so viel von mir preiszugeben) oder einfach nicht wirklich interessant. Denn es gibt etwas was hier nicht wirklich offensichtlich wird: Ich rede VIEL! Und das eigentlich immer, weil ich immer was zu erzählen habe, aber meistens ist das Unsinn und ich belästige schon die Menschen in meinen unmittelbaren Umfeld damit, da sollte dieser kleine Ort davon verschont bleiben. Das führt aber zu dem oben genannten Problem. Ich weiß nicht über was ich schreiben soll!
Das ist dann auch der Grund für die Selbstreflektion. Was im Übrigen auch sehr gesund ist, meiner Meinung nach. Man sieht zurück und überlegt, was nicht gut gelaufen ist und warum, um es dann besser zu machen.
Ich habe mir schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht und habe Dinge gefunden, die ich hier gerne teilen möchte.
Ich studiere Germanistik, das heißt ich stehe auf Literatur und die deutsch Sprache, dann Häkel ich gerne und ich höre Musik, die kaum jemand kennt. Also hier sind die neuen Themen und hier ist der neue Blickwinkel:
Alles auf Anfang
Ich denke, dass ich damit jetzt wieder Zeit ist, zu reflektieren.
Der Grund ist ganz einfach: Es klappt was nicht. In diesem Fall mit dem was ich hier gerade tue, das Schreiben. Ich denke nicht, dass ich eine generelle Schreibblockade habe, weil das doch sehr dramatisch klingt. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht über was ich schreiben sollte.
Es gibt viele Dinge über die ich rede, die mich faszienieren, aber das ist entweder zu privat (und ich bin noch nicht bereit so viel von mir preiszugeben) oder einfach nicht wirklich interessant. Denn es gibt etwas was hier nicht wirklich offensichtlich wird: Ich rede VIEL! Und das eigentlich immer, weil ich immer was zu erzählen habe, aber meistens ist das Unsinn und ich belästige schon die Menschen in meinen unmittelbaren Umfeld damit, da sollte dieser kleine Ort davon verschont bleiben. Das führt aber zu dem oben genannten Problem. Ich weiß nicht über was ich schreiben soll!
Das ist dann auch der Grund für die Selbstreflektion. Was im Übrigen auch sehr gesund ist, meiner Meinung nach. Man sieht zurück und überlegt, was nicht gut gelaufen ist und warum, um es dann besser zu machen.
Ich habe mir schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht und habe Dinge gefunden, die ich hier gerne teilen möchte.
Ich studiere Germanistik, das heißt ich stehe auf Literatur und die deutsch Sprache, dann Häkel ich gerne und ich höre Musik, die kaum jemand kennt. Also hier sind die neuen Themen und hier ist der neue Blickwinkel:
Alles auf Anfang
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