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Wann bin ich?
Dienstag, 13. März 2012, 21:11
Aufgewacht und glücklich.
Aufgewacht und traurig.
Aufgewacht und … nichts.
Ich fühle nichts und doch ist es nicht schlimm.
Mein Tag beginnt mit nichts.
Kein Gefühl bestimmt das Aufstehen. Ob ich nun mit dem Linken oder mit dem rechten Bein aufstehe spielt keine Rolle, da ich mich nach nichts fühle.
Ich esse einen Toast und er schmeckt nach nichts und ich verlasse die Wohnung und ich fühle das Nichts des Windes. Ich gehe zum Fahrstuhl, und in seinem Schacht ist Leere.
Wann fängt man an etwas zu fühlen?
Ich stehe da und es ist noch dunkel draußen und ich fühle meinen Körper und ich fühle mein Herz, aber nicht mich selbst.
Wann spürt man sich selbst?
Ich gehe zur Station, warte auf meine Bahn und steige ein.
Um mich rum eine Menge von Menschen. Sie stehen mir so nah und sind mir fremd. In ihren Gesichtern erkenne ich nichts. Ich fühle mich irgendwie einsam und doch nicht allein.
Die Bahn fährt an und bleibt an der nächsten Haltestelle wieder stehen. Die Türen öffnen sich und der Wind weht totes Laub in den Waggon.
Eine Frau mit Kinderwagen steigt ein. Ein Kind sitzt darin. Es ist vielleicht 3 Jahre alt, es lacht. Ich blicke zur Mutter, die sich zu dem Kind beugt und mit ihm redet. Das Kind schaut erstaunt zur Mutter hoch und lacht wieder. Es klatscht und reißt die Hände zum Gesicht und versteckt sich dahinter. Es ist glücklich und steckt seine Mutter an.
Ich muss lächeln.
Ich fühle mich ein bisschen mehr als nichts. Ich fühle wie etwas Warmes mich durchfährt, mein Gesicht sich entspannt und auch mein ganzer Körper loslässt.
Ich fühle mich. Ich fühle mich gut.
Die Bahn hält ich steige aus und lächle den Wind an.
Ich steige aus und bin glücklich.
Aufgewacht und traurig.
Aufgewacht und … nichts.
Ich fühle nichts und doch ist es nicht schlimm.
Mein Tag beginnt mit nichts.
Kein Gefühl bestimmt das Aufstehen. Ob ich nun mit dem Linken oder mit dem rechten Bein aufstehe spielt keine Rolle, da ich mich nach nichts fühle.
Ich esse einen Toast und er schmeckt nach nichts und ich verlasse die Wohnung und ich fühle das Nichts des Windes. Ich gehe zum Fahrstuhl, und in seinem Schacht ist Leere.
Wann fängt man an etwas zu fühlen?
Ich stehe da und es ist noch dunkel draußen und ich fühle meinen Körper und ich fühle mein Herz, aber nicht mich selbst.
Wann spürt man sich selbst?
Ich gehe zur Station, warte auf meine Bahn und steige ein.
Um mich rum eine Menge von Menschen. Sie stehen mir so nah und sind mir fremd. In ihren Gesichtern erkenne ich nichts. Ich fühle mich irgendwie einsam und doch nicht allein.
Die Bahn fährt an und bleibt an der nächsten Haltestelle wieder stehen. Die Türen öffnen sich und der Wind weht totes Laub in den Waggon.
Eine Frau mit Kinderwagen steigt ein. Ein Kind sitzt darin. Es ist vielleicht 3 Jahre alt, es lacht. Ich blicke zur Mutter, die sich zu dem Kind beugt und mit ihm redet. Das Kind schaut erstaunt zur Mutter hoch und lacht wieder. Es klatscht und reißt die Hände zum Gesicht und versteckt sich dahinter. Es ist glücklich und steckt seine Mutter an.
Ich muss lächeln.
Ich fühle mich ein bisschen mehr als nichts. Ich fühle wie etwas Warmes mich durchfährt, mein Gesicht sich entspannt und auch mein ganzer Körper loslässt.
Ich fühle mich. Ich fühle mich gut.
Die Bahn hält ich steige aus und lächle den Wind an.
Ich steige aus und bin glücklich.
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