Wenn es Liebe ist...
Mittwoch, 4. Januar 2012, 12:13
Woher weiß man eigentlich, dass man verliebt ist? Wann kann man sich sicher sein, dass es "Liebe" ist was man empfindet?
Ich bin seit annähernd einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir haben uns schon früh unsere Gefühle gestanden. Meine Freundinnen haben sich für mich gefreut, mich aber auch gefragt, wie ich mir da so sicher sein kann, wie sich das anfühlt. Und diese Fragen konnte ich nicht wirklich beantworten, denn ich weiß es einfach.
Da das natürlich keine zufriedenstellende Antwort war, habe ich (wie für eine Philosophiestudenten üblich) gründlich und ausführlich darüber nachgedacht; ich habe mich mit vielen Quellen auseinandergesetzt: Liebesfilmen und Soaps im Fernsehen, Liebeslieder, auch diese süßen kleinen Videos die Manche für ihre Lieben auf YouTube zeigen uwm. Dabei ist mir eines klar geworden, dass es die großen Gefühle sind, die das größte Gefühl zeigen.
Kronprinz Haakon von Norwegen hat in seiner Hochzeitsrede zu seiner Frau Mette-Marit gesagt:
"Ich war noch nie so wütend auf jemanden, wie auf dich und ich war auch noch nie so glücklich mit jemanden, wie mit dir."
Das klingt doch schön und romantisch, sorgte bei mir aber eher für Ernüchterung. Ich war schon wesentlich wütender auf andere Menschen als auf ihn und ich war vielleicht nicht glücklicher aber ich war bestimmt auch mal genauso glücklich mit meiner besten Freundin, wie mit ihm. Klingt das blöd? Bestimmt! Aber ich kann das nicht so klar deferenzieren und somit scheiden die großen Gefühle, als Antwort auf die Fragen von meinen Freundinnen, aus. Und jetzt? Genau, dann habe ich mir eine Pause selbstauferlegt. Ich habe also nicht mehr so darüber nachgedacht und mich eher mit anderen Dingen beschäftigt.
Aber dann traf es mich, und zwar auch noch bei "Scrubs". Die Folge wo J.D. erkennt dass er Elliot nicht liebt.
J.D. sagt, dass es die kleinen Dinge sind, an denen man erkennt, dass man liebt. Bei ihm ist, dass er es mag wie Elliot sich die Haare aus dem Gesicht pustet und das sie mit offenen Augen niest.
Ich erkenne es, wie er mich manchmal ansieht, wenn ich etwas lese, wie ich jedesmal aufgeregt bin, wenn ich in seine Straße einbiege und dass ich ihm Dinge erzählen kann die ihn entweder interessieren oder nicht, er mir aber immer das Gefühl gibt, es wäre nichts spannender auf der Welt, oder wie böse er erst wird wenn etwas nicht klappt, aber sich dann freut wie ein kleines Kind, wenn er es dann doch hinbekommen hat. Das sind einige der Kleinigkeiten, die mich immer wieder daran erinnern, dass ich ihn liebe.
Ich bin seit annähernd einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir haben uns schon früh unsere Gefühle gestanden. Meine Freundinnen haben sich für mich gefreut, mich aber auch gefragt, wie ich mir da so sicher sein kann, wie sich das anfühlt. Und diese Fragen konnte ich nicht wirklich beantworten, denn ich weiß es einfach.
Da das natürlich keine zufriedenstellende Antwort war, habe ich (wie für eine Philosophiestudenten üblich) gründlich und ausführlich darüber nachgedacht; ich habe mich mit vielen Quellen auseinandergesetzt: Liebesfilmen und Soaps im Fernsehen, Liebeslieder, auch diese süßen kleinen Videos die Manche für ihre Lieben auf YouTube zeigen uwm. Dabei ist mir eines klar geworden, dass es die großen Gefühle sind, die das größte Gefühl zeigen.
Kronprinz Haakon von Norwegen hat in seiner Hochzeitsrede zu seiner Frau Mette-Marit gesagt:
"Ich war noch nie so wütend auf jemanden, wie auf dich und ich war auch noch nie so glücklich mit jemanden, wie mit dir."
Das klingt doch schön und romantisch, sorgte bei mir aber eher für Ernüchterung. Ich war schon wesentlich wütender auf andere Menschen als auf ihn und ich war vielleicht nicht glücklicher aber ich war bestimmt auch mal genauso glücklich mit meiner besten Freundin, wie mit ihm. Klingt das blöd? Bestimmt! Aber ich kann das nicht so klar deferenzieren und somit scheiden die großen Gefühle, als Antwort auf die Fragen von meinen Freundinnen, aus. Und jetzt? Genau, dann habe ich mir eine Pause selbstauferlegt. Ich habe also nicht mehr so darüber nachgedacht und mich eher mit anderen Dingen beschäftigt.
Aber dann traf es mich, und zwar auch noch bei "Scrubs". Die Folge wo J.D. erkennt dass er Elliot nicht liebt.
J.D. sagt, dass es die kleinen Dinge sind, an denen man erkennt, dass man liebt. Bei ihm ist, dass er es mag wie Elliot sich die Haare aus dem Gesicht pustet und das sie mit offenen Augen niest.
Ich erkenne es, wie er mich manchmal ansieht, wenn ich etwas lese, wie ich jedesmal aufgeregt bin, wenn ich in seine Straße einbiege und dass ich ihm Dinge erzählen kann die ihn entweder interessieren oder nicht, er mir aber immer das Gefühl gibt, es wäre nichts spannender auf der Welt, oder wie böse er erst wird wenn etwas nicht klappt, aber sich dann freut wie ein kleines Kind, wenn er es dann doch hinbekommen hat. Das sind einige der Kleinigkeiten, die mich immer wieder daran erinnern, dass ich ihn liebe.
markys,
2012.01.04, 19:28
Ich kann den Film "Tatsächlich Liebe" empfehlen. Da habe ich gelernt was Liebe eigentlich alles sein kann.
angelinaa,
2012.01.04, 19:35
Wow.. Du hast es auf den Punkt gebracht Schätzchen :) gänsehaut! <3