The Life of a Butterfly
Mittwoch, 18. Januar 2012
Am Anfang stand das Wort!
Mittwoch, 18. Januar 2012, 00:16
Liebe, Krankheit, Tod.
Die großen 3 der Literatur. Wenn ein Autor es schafft sie in einem Buch zuvereinen muss er wahrhaft gut sein, richtig?
Falsch!
Aber wann dann? Wenn man eines weglässt oder wenn man sich nur auf eines konzentriert?
Auch das nicht. Ja, ich denke schon, dass die drei großen Themen elementar sind für unser Leben und damit auch für die Literatur sind- aber das Leben einfach so zu kopieren macht einen Menschen nicht zu einem guten Autor sondern zu einem guten Beobachter.
Womit man eigentlich nur geklärt hat, wann ein Autor kein Autor ist.
Aber wann ist er denn einer?
Meine Meinung? Wenn er weiß was er sagen will, es aber nicht sagt, sondern es den Leser selbst herausfinden lässt. Wenn er seinen Leser dürsten lässt nach seinen Worten, weil diese so exzellent ausgewählt wurden, wie eine Praline aus der Schachtel Pralinen von Forest Gump.
Weil das Leben nicht so spielt wie in der Literatur und das soll es auch nicht, also warum sollte die Literatur dem Leben in jedem Detail nacheifern?!
Das Leben ist voller Wunder die niemand sieht oder erkennt aber in Geschichten kann man sie zeigen, Menschen sie erkennen lassen und so dem Leser die Schönheit seiner Umgebung zeigen.
Worte haben mehr Macht als jede Waffe der Welt!
Beweis gefällig?
Gutenberg ist zurückgetreten, weil die Worte die er als sein geistiges Eiegntum verkaufte anderen gehörte.
Köhler ist zurückgetreten, weil er mit der medialen Kritik nicht umgehen konnte.
Junge Mädchen schneiden sich in die Arme, weil Andere gemeine Dinge zu ihnen sagen.
Und die 3 Großen sind doch nichts mehr als Wörter, aber sie zeigen uns unsere eigene Unfähigkeit auf und zeigen, dass das Leben manchmal anders spielt. Man hatte nicht geplant sich in gerade IHN zu verlieben und ganz bestimmt ist Krebs nicht geplant, vor allem aber nicht der Tod. Wir sind nicht in der Lage etwas zu ändern, denn der Fehler liegt in unseren Sternen nicht in uns...
READ: John Green - The Fault in our Stars

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Mittwoch, 4. Januar 2012
Wenn es Liebe ist...
Mittwoch, 4. Januar 2012, 12:13
Woher weiß man eigentlich, dass man verliebt ist? Wann kann man sich sicher sein, dass es "Liebe" ist was man empfindet?
Ich bin seit annähernd einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir haben uns schon früh unsere Gefühle gestanden. Meine Freundinnen haben sich für mich gefreut, mich aber auch gefragt, wie ich mir da so sicher sein kann, wie sich das anfühlt. Und diese Fragen konnte ich nicht wirklich beantworten, denn ich weiß es einfach.
Da das natürlich keine zufriedenstellende Antwort war, habe ich (wie für eine Philosophiestudenten üblich) gründlich und ausführlich darüber nachgedacht; ich habe mich mit vielen Quellen auseinandergesetzt: Liebesfilmen und Soaps im Fernsehen, Liebeslieder, auch diese süßen kleinen Videos die Manche für ihre Lieben auf YouTube zeigen uwm. Dabei ist mir eines klar geworden, dass es die großen Gefühle sind, die das größte Gefühl zeigen.
Kronprinz Haakon von Norwegen hat in seiner Hochzeitsrede zu seiner Frau Mette-Marit gesagt:
"Ich war noch nie so wütend auf jemanden, wie auf dich und ich war auch noch nie so glücklich mit jemanden, wie mit dir."
Das klingt doch schön und romantisch, sorgte bei mir aber eher für Ernüchterung. Ich war schon wesentlich wütender auf andere Menschen als auf ihn und ich war vielleicht nicht glücklicher aber ich war bestimmt auch mal genauso glücklich mit meiner besten Freundin, wie mit ihm. Klingt das blöd? Bestimmt! Aber ich kann das nicht so klar deferenzieren und somit scheiden die großen Gefühle, als Antwort auf die Fragen von meinen Freundinnen, aus. Und jetzt? Genau, dann habe ich mir eine Pause selbstauferlegt. Ich habe also nicht mehr so darüber nachgedacht und mich eher mit anderen Dingen beschäftigt.
Aber dann traf es mich, und zwar auch noch bei "Scrubs". Die Folge wo J.D. erkennt dass er Elliot nicht liebt.
J.D. sagt, dass es die kleinen Dinge sind, an denen man erkennt, dass man liebt. Bei ihm ist, dass er es mag wie Elliot sich die Haare aus dem Gesicht pustet und das sie mit offenen Augen niest.
Ich erkenne es, wie er mich manchmal ansieht, wenn ich etwas lese, wie ich jedesmal aufgeregt bin, wenn ich in seine Straße einbiege und dass ich ihm Dinge erzählen kann die ihn entweder interessieren oder nicht, er mir aber immer das Gefühl gibt, es wäre nichts spannender auf der Welt, oder wie böse er erst wird wenn etwas nicht klappt, aber sich dann freut wie ein kleines Kind, wenn er es dann doch hinbekommen hat. Das sind einige der Kleinigkeiten, die mich immer wieder daran erinnern, dass ich ihn liebe.

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Donnerstag, 22. Dezember 2011
Weihnachtsstress
Donnerstag, 22. Dezember 2011, 21:00
Wenn man mit dem Zug nach Hause fährt ist das anstrengend. Wenn man mit einem Trackingrucksack, einer Tasche mit Laptop und einer Tüte mit zerbrechlichen Geschenken nach Hause fährt, ist das dopppelt so anstrengend. Aber wenn man dann erkennt, das es auch noch zwei Tage vor Weihnachten ist und die Züge voll sind mit bepackten Menschen, kann sich doch eigentlich nur noch Beamen.
Wenn das doch nur ginge... so einfach schnips und schon ist man da wo man sein will. Zu Hause, bei seinem Liebsten oder im Lieblingscafé.
Aber leider muss ich mehr als 3 Stunden in verschiedenen stickigen Zügen sitzen und eigentlich will ich mich ja nicht beschweren, aber - Himmel- bin ich froh, dass ich zu Hause bin!
Und jetzt erst, zwei Tage vor Weihnachten, kann ich mich beruhigt zurücklehnen und mich auf das Fest freuen... Oh und ich muss noch das Geschenk für meine Freundin noch fertig machen, und das für meinen Freund ist ja auch noch nicht fertig... Mhh vielleicht freu ich mich morgen, jetzt habe ich keine Zeit!

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Dienstag, 13. Dezember 2011
BoboQ
Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:27
Ich bin heute mit Freundinnen von der Uni wieder zum Bahnhof gefahren. Auf einmal sagte die eine: "Oh hier waren wir doch auch bei 'MisterBubbles'!" Die andere stimmte zu und ich hatte anstatt eines Gesichts ein Fragezeichen. Was oder wer zur Hölle ist denn ''Mister Bubble'? Und wieder lernte ich etwas, von dem ich nicht mal wusste, dass es existierte. Was nicht ganz verwunderlich ist, denn das passiert mir ständig! (Nebenbei: Donnerstag asiatische Nudelsuppe probieren... Mal sehen wie das wird) Warum geht man denn sonst mal in eine Großstadt, wenn nicht um so was mal zu probieren, dachte ich mir. Und so gingen wir zu einem kleinen Laden in welchen viele Mädchen saßen, viele Asiaten hinter Theke standen und jeder hatte einen Plastikbecher in der Hand.
Kennt irgendjemand diesen Tee mit kleinen Kugeln? Denn genau das war gemeint mit 'Mister Bubbles'!
Wie muss man sich das vorstellen? Also eigentlich kann man das so schlecht erklären... Ist halt Tee mit Kügelchen drin!
Man kann aber auch Milchmixgetränke mit Kugeln bekommen, eigentlich in allen Geschmacksrichtungen, unter anderem auch so Kombinationen wie 'Green Apple / Black Tea mit Avocado Popping'. Klingt irgendwie wie Starbucks... zu viel Auswahl und meistens wählt man sich das Falsche aus.
Ich hatte diesen Apfel Tee mit Erdbeerkugeln ('-popping'), eine eher gewöhnungsbedürftige Kombination, aber nicht schlecht und bin, Gott sei dank, um die Avacadokugeln drumrumgekommen Danke für die Unverträglichkeit Mama :)
Wem es gefällt gerne, aber ich brauche das nicht wirklich wieder. Ich hoffe die Nudelsuppe wird besser...

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Freitag, 9. Dezember 2011
Weihnachten
Freitag, 9. Dezember 2011, 09:55
Obwohl ich schon zwanzig Jahre alt bin, bekomme ich noch Geschenke von meinen Eltern zu weihnachten. Und ich meine nicht die üblichen Kleinigkeiten, nein ich meine so richtig Geschenke, wie zu der Zeit als ich noch 6 Jahre alt war und ans Christkind glaubte. Ich bekomme Geschenke und damit das Christkind auch weiß was ich mir wünsch schreibe ich einen Wunschzettel.
Dieser Wunschzettel hat aber nur einmal in einer langen Reihe von Briefen nur eine einzige Veränderung durchgemacht:
Von Bild zu Schrift. Von Steinzeit zur Neuzeit.
Nur blieben die Verzierungen am Rand.
Kleine Tannenbäume und Sterne, Schneemänner und was sonst noch zu Weihnachten gehört. Ein Jahr habe ich sogar versucht gebrannte Mandeln zu zeichnen, welche leider aussahen wie Babykacke, aber was tut man nicht alles für Geschenke, hab ich recht?! Ich schreibe schon seit 14 Jahren Wunschzettel und sie sind bunt wie eh und je. Und warum?
Weil es eine Art Tradition ist, und zu Weihnachten sind Traditionen besonders wichtig.
Ich mag es wenn mein Wunschzettel bunt ist und wenn meine Mutter den Kopf schüttelt, weil ich, wie jedes Jahr, zu spät dran bin.
Ich freu mich schon auf Weihnachten und von jetzt an noch mehr, denn ich habe meinen Wunschztettel heute abgegeben.

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