Platzverweis
Freitag, 4. Mai 2012, 15:05
Ich ändere meine Seite, ich werde hier noch des Öfteren schreiben, aber Hauptsächlich auf einer anderen Ebene.
Nämlich hier:
http://meinegutezeit.blogspot.de/
Wer mir folgen will, kommt direkt her. Die anderen können hier bleiben.
Doch Vorsicht: Es läuft wie bei analogen Satelitenempfang, für die Umstellung gebe ich euch noch ein bisschen Zeit, doch irgendwann läuft auch diese aus.
Auf Bald
Nämlich hier:
http://meinegutezeit.blogspot.de/
Wer mir folgen will, kommt direkt her. Die anderen können hier bleiben.
Doch Vorsicht: Es läuft wie bei analogen Satelitenempfang, für die Umstellung gebe ich euch noch ein bisschen Zeit, doch irgendwann läuft auch diese aus.
Auf Bald
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Meine guten alten Bücher
Freitag, 30. März 2012, 18:22
Ich bin einer neuen Erkenntnis auf der Spur.
Wenn ich vor meiner Bücherwand stehe habe ich das Kleiderschrank-Syndrom. Jede Frau kennt es: Man steht vorm Kleiderschrank und weiß nicht was man anziehen soll.
Ich weiß nicht was ich lesen soll!
Und da setzen nun die Fragen an: Was wenn ich nicht allein bin? Was wenn es jedem so geht?
Und ich denke das stimmt. Wenn man zu viel Auswahl hat wird es schwierig sich zu entscheiden. Und deswegen entscheide ich jetzt für euch, beziehungsweise mache ich euch Vorschläge ;)
(Doch wartet nicht auf „Die Tribute von Panem“ denn die hab ich nie gelesen, und eigentlich kein reges Interesse daran. Aber vielleicht später :))
1. „Whisper“ von Isabel Abedi
Ist eher ein Jugendbuch, aber hat mich dennoch nachhaltig begeistert. Es geht um ein Noa, die mit ihrer Mutter und deren schwulen, esoterischen besten Freund in ein Haus in einem kleinen Dorf zieht. In diesem Haus lebte vor ungefähr 20- 30 Jahren ein Mädchen, dass unter miteriösen Umständen zu Tode kam. Noa und ein Junge aus der Gegend gehen der Sache auf den Grund.
Unspektakulär? Ein bisschen langweilig? Oh nein, das ist wirklich eine spannende Geschichte, weil sich die Autorin zwischen realität und fiktion bewegt. Irgendwo zwischen glaubhaft und unglaublich. Es kommen Geister und gruselige Vergangenheiten ans Licht. Ich mochte es sehr und es war sozusagen meine Einstiegsdroge zur Krimiliteratur.
2. „Der unsterbliche Alchemist Nicholas Flamel“ von Micheal Scott
Nicholas Flamel? War das nicht der aus Harry Potter?
Naja, Ja, schon, aber er hat seine eigene Geschichte. Nicholas Flamel war ein Franzose der unter nicht geklärten Gründen zu enormen Reichtum kam, und als er nun starb war von seiner Leiche nach der Beerdigung nichts zu finden.
(mehr hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Flamel#Legenden)
In diesem Buch lebt er in unserer Zeit als Buchhändler in San Francisco und leitet einen Buchladen. Für ihn arbeitet ein Junge namens Josh und dessen Zwillingsschwester Sophie arbeitet auf der anderen Seite der Straße in einem Café. Als ein gewisser John Dee (Leute googlet die Namen einfach das wird sonst echt kompliziert!) Nicholas unter Nutzung von magischen Kräften sein Buch und seine Frau entführt, sehen sich Josh und Sophie gezwungen ihm zu helfen. Und eine wahnsinnige Reise beginnt. Und mit wahnsinnig meine ich WAHNSINNIG! Sie treffen auf unglaubliche Fabelwesen und Micheal Scott schwafft alles mit der realen Welt zu verknüpfen und alles in eine tolle Geschichte zu verwandeln. Aber Vorsicht bald kommt schon der 4. Band auf den Markt…
3. „Der Hund von Baskerville“ von Sir Athur Conan Doyle
Ein Klassiker, aber wie viele Menschen haben das Buch gelesen. Und ein Film zählt nicht! Es geht ums Buch und das ist wirklich grandios… Viel erzähle ich euch nicht, weil eigentlich kennt es ja jeder, aber seien wir mal ehrlich jedes Schwein kennt auch Romeo und Julia, aber wer hat das schon gelesen?`
4. “The Fault in our Stars” von John Green
Ein Buch wie kein anderes. Es gibt es glaub ich bis jetzt nur auf englisch aber ich finde das darf einen nicht abhalten, denn die Geschichte ist schön. Es geht um Hazel und Augustus die sich in einer Selbsthilfegruppe für Krabskranke kennen lernen, sich verlieben und … Ach lest einfach selbst! Vertraut mir es ist TOLL!
5. „Meine gute alte Zeit“ von Agatha Christie
Ja, okay es ist eine Biografie und die sind eigentlich nur was für Fans, aber hallo? Agatha Christie? Hat sich noch nie jemand gefragt wie eine normale Frau zu einer DER Krimiautoren des letzten Jahrhunderts werden konnte?
Sie erschuf Hercule Poirot und Miss Marple, die Figuren die noch heute als die Krimifiguren gelten. Wenn man über Krimi spricht dann über sie (und Doyle, aber meistens sie zuerst).
Also schnappts euch! Los Los Los!
So das sind fünf meiner Lieblingsbücher. Wenn ihr schon eines gelesen habt erzählt mir davon, oder wenn ihr noch ein Buch für mich habt, dann los!
(ach und wenn ihr meint ich soll jetzt auch mal „Die Tribute von Panem“ lesen, dann überzeugt mich!)
Wenn ich vor meiner Bücherwand stehe habe ich das Kleiderschrank-Syndrom. Jede Frau kennt es: Man steht vorm Kleiderschrank und weiß nicht was man anziehen soll.
Ich weiß nicht was ich lesen soll!
Und da setzen nun die Fragen an: Was wenn ich nicht allein bin? Was wenn es jedem so geht?
Und ich denke das stimmt. Wenn man zu viel Auswahl hat wird es schwierig sich zu entscheiden. Und deswegen entscheide ich jetzt für euch, beziehungsweise mache ich euch Vorschläge ;)
(Doch wartet nicht auf „Die Tribute von Panem“ denn die hab ich nie gelesen, und eigentlich kein reges Interesse daran. Aber vielleicht später :))
1. „Whisper“ von Isabel Abedi
Ist eher ein Jugendbuch, aber hat mich dennoch nachhaltig begeistert. Es geht um ein Noa, die mit ihrer Mutter und deren schwulen, esoterischen besten Freund in ein Haus in einem kleinen Dorf zieht. In diesem Haus lebte vor ungefähr 20- 30 Jahren ein Mädchen, dass unter miteriösen Umständen zu Tode kam. Noa und ein Junge aus der Gegend gehen der Sache auf den Grund.
Unspektakulär? Ein bisschen langweilig? Oh nein, das ist wirklich eine spannende Geschichte, weil sich die Autorin zwischen realität und fiktion bewegt. Irgendwo zwischen glaubhaft und unglaublich. Es kommen Geister und gruselige Vergangenheiten ans Licht. Ich mochte es sehr und es war sozusagen meine Einstiegsdroge zur Krimiliteratur.
2. „Der unsterbliche Alchemist Nicholas Flamel“ von Micheal Scott
Nicholas Flamel? War das nicht der aus Harry Potter?
Naja, Ja, schon, aber er hat seine eigene Geschichte. Nicholas Flamel war ein Franzose der unter nicht geklärten Gründen zu enormen Reichtum kam, und als er nun starb war von seiner Leiche nach der Beerdigung nichts zu finden.
(mehr hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Flamel#Legenden)
In diesem Buch lebt er in unserer Zeit als Buchhändler in San Francisco und leitet einen Buchladen. Für ihn arbeitet ein Junge namens Josh und dessen Zwillingsschwester Sophie arbeitet auf der anderen Seite der Straße in einem Café. Als ein gewisser John Dee (Leute googlet die Namen einfach das wird sonst echt kompliziert!) Nicholas unter Nutzung von magischen Kräften sein Buch und seine Frau entführt, sehen sich Josh und Sophie gezwungen ihm zu helfen. Und eine wahnsinnige Reise beginnt. Und mit wahnsinnig meine ich WAHNSINNIG! Sie treffen auf unglaubliche Fabelwesen und Micheal Scott schwafft alles mit der realen Welt zu verknüpfen und alles in eine tolle Geschichte zu verwandeln. Aber Vorsicht bald kommt schon der 4. Band auf den Markt…
3. „Der Hund von Baskerville“ von Sir Athur Conan Doyle
Ein Klassiker, aber wie viele Menschen haben das Buch gelesen. Und ein Film zählt nicht! Es geht ums Buch und das ist wirklich grandios… Viel erzähle ich euch nicht, weil eigentlich kennt es ja jeder, aber seien wir mal ehrlich jedes Schwein kennt auch Romeo und Julia, aber wer hat das schon gelesen?`
4. “The Fault in our Stars” von John Green
Ein Buch wie kein anderes. Es gibt es glaub ich bis jetzt nur auf englisch aber ich finde das darf einen nicht abhalten, denn die Geschichte ist schön. Es geht um Hazel und Augustus die sich in einer Selbsthilfegruppe für Krabskranke kennen lernen, sich verlieben und … Ach lest einfach selbst! Vertraut mir es ist TOLL!
5. „Meine gute alte Zeit“ von Agatha Christie
Ja, okay es ist eine Biografie und die sind eigentlich nur was für Fans, aber hallo? Agatha Christie? Hat sich noch nie jemand gefragt wie eine normale Frau zu einer DER Krimiautoren des letzten Jahrhunderts werden konnte?
Sie erschuf Hercule Poirot und Miss Marple, die Figuren die noch heute als die Krimifiguren gelten. Wenn man über Krimi spricht dann über sie (und Doyle, aber meistens sie zuerst).
Also schnappts euch! Los Los Los!
So das sind fünf meiner Lieblingsbücher. Wenn ihr schon eines gelesen habt erzählt mir davon, oder wenn ihr noch ein Buch für mich habt, dann los!
(ach und wenn ihr meint ich soll jetzt auch mal „Die Tribute von Panem“ lesen, dann überzeugt mich!)
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Wann bin ich?
Dienstag, 13. März 2012, 21:11
Aufgewacht und glücklich.
Aufgewacht und traurig.
Aufgewacht und … nichts.
Ich fühle nichts und doch ist es nicht schlimm.
Mein Tag beginnt mit nichts.
Kein Gefühl bestimmt das Aufstehen. Ob ich nun mit dem Linken oder mit dem rechten Bein aufstehe spielt keine Rolle, da ich mich nach nichts fühle.
Ich esse einen Toast und er schmeckt nach nichts und ich verlasse die Wohnung und ich fühle das Nichts des Windes. Ich gehe zum Fahrstuhl, und in seinem Schacht ist Leere.
Wann fängt man an etwas zu fühlen?
Ich stehe da und es ist noch dunkel draußen und ich fühle meinen Körper und ich fühle mein Herz, aber nicht mich selbst.
Wann spürt man sich selbst?
Ich gehe zur Station, warte auf meine Bahn und steige ein.
Um mich rum eine Menge von Menschen. Sie stehen mir so nah und sind mir fremd. In ihren Gesichtern erkenne ich nichts. Ich fühle mich irgendwie einsam und doch nicht allein.
Die Bahn fährt an und bleibt an der nächsten Haltestelle wieder stehen. Die Türen öffnen sich und der Wind weht totes Laub in den Waggon.
Eine Frau mit Kinderwagen steigt ein. Ein Kind sitzt darin. Es ist vielleicht 3 Jahre alt, es lacht. Ich blicke zur Mutter, die sich zu dem Kind beugt und mit ihm redet. Das Kind schaut erstaunt zur Mutter hoch und lacht wieder. Es klatscht und reißt die Hände zum Gesicht und versteckt sich dahinter. Es ist glücklich und steckt seine Mutter an.
Ich muss lächeln.
Ich fühle mich ein bisschen mehr als nichts. Ich fühle wie etwas Warmes mich durchfährt, mein Gesicht sich entspannt und auch mein ganzer Körper loslässt.
Ich fühle mich. Ich fühle mich gut.
Die Bahn hält ich steige aus und lächle den Wind an.
Ich steige aus und bin glücklich.
Aufgewacht und traurig.
Aufgewacht und … nichts.
Ich fühle nichts und doch ist es nicht schlimm.
Mein Tag beginnt mit nichts.
Kein Gefühl bestimmt das Aufstehen. Ob ich nun mit dem Linken oder mit dem rechten Bein aufstehe spielt keine Rolle, da ich mich nach nichts fühle.
Ich esse einen Toast und er schmeckt nach nichts und ich verlasse die Wohnung und ich fühle das Nichts des Windes. Ich gehe zum Fahrstuhl, und in seinem Schacht ist Leere.
Wann fängt man an etwas zu fühlen?
Ich stehe da und es ist noch dunkel draußen und ich fühle meinen Körper und ich fühle mein Herz, aber nicht mich selbst.
Wann spürt man sich selbst?
Ich gehe zur Station, warte auf meine Bahn und steige ein.
Um mich rum eine Menge von Menschen. Sie stehen mir so nah und sind mir fremd. In ihren Gesichtern erkenne ich nichts. Ich fühle mich irgendwie einsam und doch nicht allein.
Die Bahn fährt an und bleibt an der nächsten Haltestelle wieder stehen. Die Türen öffnen sich und der Wind weht totes Laub in den Waggon.
Eine Frau mit Kinderwagen steigt ein. Ein Kind sitzt darin. Es ist vielleicht 3 Jahre alt, es lacht. Ich blicke zur Mutter, die sich zu dem Kind beugt und mit ihm redet. Das Kind schaut erstaunt zur Mutter hoch und lacht wieder. Es klatscht und reißt die Hände zum Gesicht und versteckt sich dahinter. Es ist glücklich und steckt seine Mutter an.
Ich muss lächeln.
Ich fühle mich ein bisschen mehr als nichts. Ich fühle wie etwas Warmes mich durchfährt, mein Gesicht sich entspannt und auch mein ganzer Körper loslässt.
Ich fühle mich. Ich fühle mich gut.
Die Bahn hält ich steige aus und lächle den Wind an.
Ich steige aus und bin glücklich.
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Deutsche Sprache - eine Ruine?
Dienstag, 21. Februar 2012, 23:12
Ich mag die deutsche Sprache deswegen studiere ich sie ja auch, aber diese Liebe geht sogar ein Stück weiter.
Ich lese annähernd alles (Ich hab nicht genug Zeit für alles - Verdammt!-) und lerne schöne Sachen auswendig. Ich rede meist geschwollen und ich verstehe leider den Hintergedanken eines parataktischen Satzbaues nicht.
So muss man aber nicht glauben, dass ich meine Art zu Sprechen als die einzig Wahre ansehe. Oh nein, wo kämen wir denn dahin, wenn alle Welt so sprechen würde wie ich. Das wäre ganz fürchterbar.
So bin ich nicht wirklich der Meinung des Bastian Sick, das der Genitiv vom Dativ mit Unterstützung der deutsprachigen Menschen kaltblütig und hinterrücks nieder gestochen wird.
Dabei will ich aber nicht sagen, das der Genitiv überflüssig ist, aber er ist alt genug um auf sich selbst aufzupassen.
Des Weiteren gibt es einige Punkte die mir an der Theorie des Sprachverfalls nicht wirklich passen.
1) Dabei geht man immer davon aus, dass die Sprache die sich in der Gegenwart befindet immer das Nonplusultra ist. Also die Gegenwartssprache ist der King des Kindergarten ist. Aber wie wir schon im Kindergarten gelernt haben, es gibt immer jemand der älter, größer und stärker ist.
In diesem Fall ist das unsere Gegenwartssprache nur eine Entwicklung einer älteren Sprache. Und damit in dieser Theorie eigentlich auch nur eine schlechte Form. (Das funktioniert irgendwie nicht mehr...)
2) Wenn man sich als Sprachverfallsbefürworter in diesem Moment aber dann auf die Anglizismen beziehen möchte, die unsere Sprache durchwachsen, muss ich auch da wieder für eine Enttäuschung sorgen. Weil die englische Sprache nicht die Einzige ist die sich im Laufe der Entwicklung der deutschen Sprache ihre Einflüsse gelten macht. Es gab im Frühmittelalter die Idee, das Latein im eigentlichen Sinne doch eine viel schönere Sprache sei als das Deutsche und so gewöhnte man sich an, das alle wichtigen Dinge nur noch auf Latein zu erledigen waren: Messen, Verträge, usw.
Später besannte man sich dann doch wieder aufs deutsche, aber als dann die Franzosen durch einen Sonnenkönig auf sich aufmerksam machten, wurde Französisch flucks zur Modesprache am Hof. Allein diese beiden Beispiele zeigen, in welchem Maß andere Sprachen schon im Lauf der Geschichte Einfluss auf unsere deutsche Sprache hatten. Das nun das Englisch noch hinzukommt, ist nur das gute Recht, da die Angeln und Sachsen, auch massiven Einfluss auf das Englische genommen haben.
(Aber dazu wann anders mehr)
Ich hoffe ich konnte ein bisschen eure Neugier zu diesem Thema wecken, denn eigentlich ist unsere Sprache mehr als nur ein Kommunikationsmittel. Sie ist uns eigentlich sehr ähmlich, denn sie verändert sich mit den Menschen die sie trifft, aber sie stirbt nicht, sie wird älter, so wie wir.
Ich lese annähernd alles (Ich hab nicht genug Zeit für alles - Verdammt!-) und lerne schöne Sachen auswendig. Ich rede meist geschwollen und ich verstehe leider den Hintergedanken eines parataktischen Satzbaues nicht.
So muss man aber nicht glauben, dass ich meine Art zu Sprechen als die einzig Wahre ansehe. Oh nein, wo kämen wir denn dahin, wenn alle Welt so sprechen würde wie ich. Das wäre ganz fürchterbar.
So bin ich nicht wirklich der Meinung des Bastian Sick, das der Genitiv vom Dativ mit Unterstützung der deutsprachigen Menschen kaltblütig und hinterrücks nieder gestochen wird.
Dabei will ich aber nicht sagen, das der Genitiv überflüssig ist, aber er ist alt genug um auf sich selbst aufzupassen.
Des Weiteren gibt es einige Punkte die mir an der Theorie des Sprachverfalls nicht wirklich passen.
1) Dabei geht man immer davon aus, dass die Sprache die sich in der Gegenwart befindet immer das Nonplusultra ist. Also die Gegenwartssprache ist der King des Kindergarten ist. Aber wie wir schon im Kindergarten gelernt haben, es gibt immer jemand der älter, größer und stärker ist.
In diesem Fall ist das unsere Gegenwartssprache nur eine Entwicklung einer älteren Sprache. Und damit in dieser Theorie eigentlich auch nur eine schlechte Form. (Das funktioniert irgendwie nicht mehr...)
2) Wenn man sich als Sprachverfallsbefürworter in diesem Moment aber dann auf die Anglizismen beziehen möchte, die unsere Sprache durchwachsen, muss ich auch da wieder für eine Enttäuschung sorgen. Weil die englische Sprache nicht die Einzige ist die sich im Laufe der Entwicklung der deutschen Sprache ihre Einflüsse gelten macht. Es gab im Frühmittelalter die Idee, das Latein im eigentlichen Sinne doch eine viel schönere Sprache sei als das Deutsche und so gewöhnte man sich an, das alle wichtigen Dinge nur noch auf Latein zu erledigen waren: Messen, Verträge, usw.
Später besannte man sich dann doch wieder aufs deutsche, aber als dann die Franzosen durch einen Sonnenkönig auf sich aufmerksam machten, wurde Französisch flucks zur Modesprache am Hof. Allein diese beiden Beispiele zeigen, in welchem Maß andere Sprachen schon im Lauf der Geschichte Einfluss auf unsere deutsche Sprache hatten. Das nun das Englisch noch hinzukommt, ist nur das gute Recht, da die Angeln und Sachsen, auch massiven Einfluss auf das Englische genommen haben.
(Aber dazu wann anders mehr)
Ich hoffe ich konnte ein bisschen eure Neugier zu diesem Thema wecken, denn eigentlich ist unsere Sprache mehr als nur ein Kommunikationsmittel. Sie ist uns eigentlich sehr ähmlich, denn sie verändert sich mit den Menschen die sie trifft, aber sie stirbt nicht, sie wird älter, so wie wir.
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Neuanfang
Dienstag, 21. Februar 2012, 22:32
Ich bin der Meinung, dass es möglich sein sollte in jeder Situation inne zu halten und sich einen neuen Standpunkt für ein Problem zu suchen. Eine Art Blickwinkel-Neustart.
Ich denke, dass ich damit jetzt wieder Zeit ist, zu reflektieren.
Der Grund ist ganz einfach: Es klappt was nicht. In diesem Fall mit dem was ich hier gerade tue, das Schreiben. Ich denke nicht, dass ich eine generelle Schreibblockade habe, weil das doch sehr dramatisch klingt. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht über was ich schreiben sollte.
Es gibt viele Dinge über die ich rede, die mich faszienieren, aber das ist entweder zu privat (und ich bin noch nicht bereit so viel von mir preiszugeben) oder einfach nicht wirklich interessant. Denn es gibt etwas was hier nicht wirklich offensichtlich wird: Ich rede VIEL! Und das eigentlich immer, weil ich immer was zu erzählen habe, aber meistens ist das Unsinn und ich belästige schon die Menschen in meinen unmittelbaren Umfeld damit, da sollte dieser kleine Ort davon verschont bleiben. Das führt aber zu dem oben genannten Problem. Ich weiß nicht über was ich schreiben soll!
Das ist dann auch der Grund für die Selbstreflektion. Was im Übrigen auch sehr gesund ist, meiner Meinung nach. Man sieht zurück und überlegt, was nicht gut gelaufen ist und warum, um es dann besser zu machen.
Ich habe mir schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht und habe Dinge gefunden, die ich hier gerne teilen möchte.
Ich studiere Germanistik, das heißt ich stehe auf Literatur und die deutsch Sprache, dann Häkel ich gerne und ich höre Musik, die kaum jemand kennt. Also hier sind die neuen Themen und hier ist der neue Blickwinkel:
Alles auf Anfang
Ich denke, dass ich damit jetzt wieder Zeit ist, zu reflektieren.
Der Grund ist ganz einfach: Es klappt was nicht. In diesem Fall mit dem was ich hier gerade tue, das Schreiben. Ich denke nicht, dass ich eine generelle Schreibblockade habe, weil das doch sehr dramatisch klingt. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht über was ich schreiben sollte.
Es gibt viele Dinge über die ich rede, die mich faszienieren, aber das ist entweder zu privat (und ich bin noch nicht bereit so viel von mir preiszugeben) oder einfach nicht wirklich interessant. Denn es gibt etwas was hier nicht wirklich offensichtlich wird: Ich rede VIEL! Und das eigentlich immer, weil ich immer was zu erzählen habe, aber meistens ist das Unsinn und ich belästige schon die Menschen in meinen unmittelbaren Umfeld damit, da sollte dieser kleine Ort davon verschont bleiben. Das führt aber zu dem oben genannten Problem. Ich weiß nicht über was ich schreiben soll!
Das ist dann auch der Grund für die Selbstreflektion. Was im Übrigen auch sehr gesund ist, meiner Meinung nach. Man sieht zurück und überlegt, was nicht gut gelaufen ist und warum, um es dann besser zu machen.
Ich habe mir schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht und habe Dinge gefunden, die ich hier gerne teilen möchte.
Ich studiere Germanistik, das heißt ich stehe auf Literatur und die deutsch Sprache, dann Häkel ich gerne und ich höre Musik, die kaum jemand kennt. Also hier sind die neuen Themen und hier ist der neue Blickwinkel:
Alles auf Anfang
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Das Wetter, mein Bauch und ich
Mittwoch, 8. Februar 2012, 18:08
Wenn ich nach draußen schaue, habe ich heute ein seltsames Gefühl. Ich weiß das es kalt draußen ist und mit kalt meine ich weit weg von "Oh es ist aber frisch geworden" Nein ich meine Schweinekalt, so kalt dass ich mir beim freikratzen der Winschschutzscheibe von Mamas Auto wahrscheinlich ein bisschen den Zeigefinger verfroren habe. Es ist so kalt das ich sogar schon überlege Handschuhe zu tragen, obwohl kein Schnee liegt (Ich weigere mich eigentlich handschuhe zu tragen wenn bei mir kein Schnee liegt. (Und ja ich weiß, dass woanders viel, unglaublich viel, Schnee liegt, aber bei mir eben nicht!))
Was ist dann das komische Gefühl? Das Gefühl kommt nicht von meinem immer noch ein bisschen komischen Zeigefinger, sondern aus meinem Bauch. Keine Sorge mir ist nicht schlecht, nein ich will eigentlich nur raus gehen. Und zwar in kurzer Hose und T-shirt, damit ich mich dann an den Rhein setze und ein Eis esse. Nicht nur die Tatsache, dass ich lernen muss hindert mich daran, sondern auch die kleine Stimme in meinem Kopf die sagt: Nein es ist kalt?
Aber warum glaubt mein Bauch das es Sommer wird? Ich glaube weil es fünf Uhr nachmittags ist und der Himmel noch hellblau und die Sonne noch ein bisschen da ist. Weil es jetzt länger hell ist, denkt mein Körper es wird wärmer. Also:
Lieber Bauch,
Wir müssen reden!
Ich weiß es wird langsam Frühling, aber ich bitte dich auf die Betonung zu achten. LANGSAM! Das heißt, dass es immer noch -10 ° draußen sind.
Also reiß dich zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
Was ist dann das komische Gefühl? Das Gefühl kommt nicht von meinem immer noch ein bisschen komischen Zeigefinger, sondern aus meinem Bauch. Keine Sorge mir ist nicht schlecht, nein ich will eigentlich nur raus gehen. Und zwar in kurzer Hose und T-shirt, damit ich mich dann an den Rhein setze und ein Eis esse. Nicht nur die Tatsache, dass ich lernen muss hindert mich daran, sondern auch die kleine Stimme in meinem Kopf die sagt: Nein es ist kalt?
Aber warum glaubt mein Bauch das es Sommer wird? Ich glaube weil es fünf Uhr nachmittags ist und der Himmel noch hellblau und die Sonne noch ein bisschen da ist. Weil es jetzt länger hell ist, denkt mein Körper es wird wärmer. Also:
Lieber Bauch,
Wir müssen reden!
Ich weiß es wird langsam Frühling, aber ich bitte dich auf die Betonung zu achten. LANGSAM! Das heißt, dass es immer noch -10 ° draußen sind.
Also reiß dich zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
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